Metallbearbeitung

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Metallbearbeitung

Hochwertiges Werkzeug zur Metallbearbeitung.
Das Sortiment beinhaltet: Reißnadeln, Körner, Figurenscheren gerade und rechts, Blechscheren, Lochscheren, Gewindebohrer, Windeisen, Hebelblechscheren, Treibhämmer, Ingenieurhämmer, Treibklötze, Blindnietzangen und vieles mehr.

Ähnlich wie bei der Holzbearbeitung muss auch Metall, um maßhaltig arbeiten zu können, angerissen (angezeichnet) werden. Die Anreißnadel ist durch die gehärtete Spitze dafür bestens geeignet. Damit Bohrungen auf der Anrisslinie nicht verlaufen, schafft man am besten mit Hilfe eines Körners eine Vertiefung. Dazu wird das Metall auf einen festen, ebenen Untergrund gelegt, der Körner an der exakten Bohrposition angesetzt und mit einem Hammer angeschlagen. Diesen Vorgang nennt man Körnen und dient zur exakten Aufnahme der Bohrspitze.

Bleche bis ca. 1 mm können einfach mit Hebelblechscheren oder Handblechscheren in Form gebracht werden. Bei Handblechscheren wird zwischen rechts- und linksschneidend unterschieden. Rechtsschneidende Blechscheren sind so konstruiert, dass man damit rechte Radien (= Bögen von links nach rechts) einfach schneiden kann. Mit linksschneidenden Blechscheren schneidet man linke Radien(= Bögen von rechts nach links). Um Biegungen und Abkantungen von Blechen durchzuführen, verwendet man am besten eine Abkantvorrichtung.
Mit dem Treibhammer (auch als Ingenieurhammer, Ziselierhammer oder Kugelhammer bekannt) können mit weichen Blechen wie z.B. Kupfer, Messing, Aluminium Treibarbeiten (= Freiformen von Metallen) durchgeführt werden. Diese Technik wird häufig im Kunsthandwerk angewendet.

Bei der Bearbeitung von Metallen entstehen gerne Gräte = Schnittgefahr! Am besten geeignete Arbeitshandschuhe verwenden und die Gräte mit einer Feile entfernen. Beim Feilen von Metallen lagern sich gerne Späne in den Hieben der Feile ein, deshalb von Zeit zu Zeit die Feile mit einer geeigneten Drahtbürste reinigen.

Beim Bearbeiten von Metall z.B. Bohren, Sägen, Feilen, usw. das Werkstück fest in einem Schraubstock einspannen.

Um Metallteile miteinander zu verbinden werden z.B. Gewinde eingeschnitten. Man unterscheidet dabei zwischen Innen- und Außengewinde. Außengewinde werden mithilfe von Schneideisen an runden Metallen angebracht. Die Durchmesser von Rundstab und Schneideisen müssen entsprechend aufeinander abgestimmt sein: z.B. M4 = Rundstabdurchmesser 4 mm = Kernlochdurchmesser 3,3 mm. Bei Innengewinde müssen zuerst die erforderlichen Kernlochbohrungen erfolgen. Dabei ist wie beim Außengewinde auf den richtigen Durchmesser zu achten.

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