Schleifen und Polieren

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Schleifen und Polieren

Die Vorzüge des Schleifens sind die gute Bearbeitbarkeit harter Werkstoffe (Holz oder Metall), die hohe Maß- und Formgenauigkeit und die geringe Welligkeit und Rauheit der geschliffenen Oberflächen. Hier finden Sie ein umfangreiches Sortiment an Schleif- und Polierprodukten. Zum Schleifen von Werkstückoberflächen von z.B. Holz, Kunststoff, Lack, Metall,… werden üblicherweise Schleifpapier (Schmirgel-, Sandpapier) aber auch Schleifvlies oder Stahlwolle verwendet.

Zum Schleifen größerer Flächen verwendet man Handschleifer oder Schleifklötze aus Kork, um die das Schleifpapier gespannt wird.

Schleifen dient hauptsächlich zum Glätten und Säubern von Oberflächen.

Schleifpapiere bestehen aus einem Kornträger (Papier) auf dem mit Hilfe eines Bindemittels (Klebstoff) die Schleifkörner haften. Je nach Anwendungsbereich gibt es unterschiedliche Korngrößen (Körnungen) und Streuungen. Gebräuchliche Körnungen sind: K 30 – 60 = sehr grob (z.B. zum Entfernen alter Anstriche), K 70 – 90 = grob (z.B. für Massivholz Vorschliffe), K 100 -150 = mittel (z.B. schleifen von Holzwerkstoffen), K 170 -220 = fein (z.B. für Glättschliffe), K 240 – 400 = sehr fein (z.B. für Lackzwischenschliffe), K 500 -800 = staubfein (z.B. schleifen von Metalloberflächen).

Wasserfestes Schleifpapier (Nassschleifpapier) ist auf einem speziellen Trägerpapier aufgebracht und somit für Nassschliffe auf Lack geeignet.

Früher wurden als Schleifkörner Flint, Granat und Schmirgel verwendet. Heute werden stattdessen Großteils synthetische Schleifmittel verwendet.

Stahlwolle ist ein Geflecht von sehr feinen Metallspänen und wird z.B. zum Polieren von Flächen oder für Zwischenschliffe von lackierten Profilen verwendet. Ähnlich ist das Einsatzgebiet von Schleifvlies, das meist aus Nylonfasern hergestellt wird.

Tipp: Schneide Schleifmittel nicht mit Messer oder Schere, da die Schneiden dadurch schnell stumpf werden. Am besten legt man eine Holzleiste als Lineal auf das Schleifpapier und reißt es entlang der Kante ab.
Durch das Schleifen entsteht Holzstaub, der nicht eingeatmet werden soll, deshalb empfiehlt es sich, den Staub mit einem Staubsauger einzusaugen.

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